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Ökostrom

Eine große Bedeutung kommt heute dem Ökostrom zu. Das ist Strom, der ausschließlich aus der Natur selbst erzeugt wird, ohne dabei wertvolle fossile Brennstoffe wie Erdöl, Kohle oder Ergas zu verbrauchen. Auch auf Atomkraft kann dabei ganz verzichtet werden. Die Energie für den Ökostrom kommt vor allem vom Wind, von der Sonne und dem Meer, aus der Erde oder aus der Biomasse. Es gibt sie reichlich und immer wieder neu.
Deswegen spricht man hier auch von "erneuerbaren" (oder auch "regenerativen") Energien. Strom, der hieraus gewonnen wird, ist sehr umweltfreundlich, weil diese Energien keinen direkten Kohlendioxidausstoß verursachen und somit die Ozonschicht nicht zerstören, was für den Treibhauseffekt und Klimawandel verantwortlich ist. 2004 trat ein Gesetz der EEG in Kraft, dass den örtlichen Netzbetreibern vorschreibt, dass sie erneuerbare Energien in ihr Konzept aufnehmen müssen. Allerdings ist Ökostrom wegen der relativ hohen Herstellungskosten noch relativ teuer.

Aber je größer die Nachfrage, desto preiswerter wird die Nutzung für den Verbraucher werden. Schließlich darf der Verbraucher ja jederzeit problem- und risikolos zu einem Stromanbieter seiner Wahl wechseln, und Ökostromanbieter sind eine Alternative zu den altbekannten Anbietern, die bislang den Strommarkt beherrscht haben - und so auch den Strompreis. Um den Markt nicht zu verlieren, bieten immer mehr der Großunternehmen Ökostrom an, wenn auch zu einem höheren Preis.

Fahren wir aufs Land, so sehen wir immer mehr Windkraftanlagen auf den Feldern. Der Wind, wenn er denn weht, setzt die großen Rotorblätter in Gang, wodurch die Windenergie in Bewegungsenergie umgesetzt und dann durch einen Generator in elektrische Energie umgewandelt wird. Die Stromerzeugung aus Windkraftanlagen ist relativ preiswert und sauber,  und dafür nimmt man oft gern den Lärm und das weniger schöne Landschaftsbild durch sie in Kauf.

Auch die Sonne liefert uns Licht und Wärme frei Haus. Sonnenwärme kann z.B. direkt genutzt werden. Das Licht bzw. die Sonnenstrahlung kann mittels Solarzellen, die man immer häufiger auf deutschen Dächer sehen kann, in elektrische Energie umgewandelt werden, oder die Wärmeenergie wird in Anlagen gespeichert. Am häufigsten findet man die Nutzung der Sonnenenergie durch Sonnenkollektoren. Strom aus Solarzellen ist noch immer relativ teuer.

Man nutzt die Strömungsenergie des Wassers um sie in kleinen oder großen Wasserkraftwerken in elektrische Energie umzusetzen. Diese Energie ist im Gegensatz zur Sonnenenergie das ganze Jahr über verfügbar und erzeugt keinen Kohlendioxidausstoß, aber der natürliche Wasserhaushalt wird unter Umständen gestört.

Biomasse und Biogas sind in den letzten Jahren immer mehr als nutz- und erneuerbare Energien in den Blickpunkt der Politiker geraten, und die Stromproduktion durch Biomasse nimmt permanent zu. Unter Biomasse versteht man allgemein nicht nur die Menge aller Pflanzen und Tiere, sondern auch deren organische Abfälle sowie deren Überreste, die abgestorben sind. Im Prinzip handelt es sich hierbei um Sonnenenergie, die in den Organismen gespeichert wurde. Hierzu gehören beispielsweise Holz, Pflanzenabfälle, Hausmüll, Gülle, usw. Biomasse kann auch zu Biogas verarbeitet werden. Bei der Verbrennung entsteht zwar kein Kohlendioxid, aber andere schädliche Substanzen.

Erdwärme ist geothermische Energie, die sich gespeichert unter der Erdoberfläche befindet und in elektrische Energie umgewandelt werden kann.


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