Stromanbieter-Preisvergleich

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Stromanbieter

Bevor die Politik den Strommarkt liberalisierte, gab es staatliche Monopole, die den Markt und damit auch die Preise bestimmten. Seit dem Liberalisierungsgesetz, das im Jahre 1998 verabschiedet wurde, können Verbraucher sich ihre Stromanbieter selbst aussuchen und jederzeit zwischen ihnen wechseln, wenn sie dies für richtig halten, weil der Strom zum Beispiel viel zu teuer angeboten wird. Dieses Gesetz sieht auch vor, dass eigentlich jeder, der kann und möchte, Strom erzeugen und verkaufen darf, und das bedeutet, dass die Stromnetze für alle Stromanbieter zur Verfügung gestellt werden müssen. Das Gesetz diente dazu, einen freien Wettbewerb zu gewährleisten, damit die Marktbeherrschung einiger Anbieter zunichte gemacht wurde. Allerdings zogen bald darauf wieder vier der großen Anbieter den Markt fast komplett an sich und errangen eine Monopolstellung, und die kleineren Firmen kämpften in diesem harten Wettbewerb schwer um ihre Existenz. Auch heute noch bestimmen diese vier großen Anbieter weiterhin die Preise. Dennoch gibt es mittlerweile rund 900 Anbieter verschiedener Art mit verschiedenen Energien und Tarifen. Wichtig ist in dem Zusammenhang, dass seit 1998 nun auch Stromanbieter berücksichtigt werden, die auch andere Energiequellen zur Stromerzeugung nutzen als die herkömmlichen. Das war gewollt und wünschenswert.

Es gibt Stromanbieter, die nach wie vor herkömmliche Energien nutzen, die aus fossilen Brennstoffen wie z.B. Erdöl, Erdgas oder Kohle oder aus Atomkraftwerken gewonnen werden, um den Strom möglichst preiswert anbieten und somit marktführend und -fähig bleiben zu können. Diese Stromanbieter haben in der Vergangenheit vorwiegend die Preise bestimmt und die Energie vorwiegend in Atomkraftwerken erzeugt. Seit dem Kernreaktorunglück in  Tschernobyl 1986 weiß man über  die Risiken von der Nutzung solcher atomaren Anlagen Bescheid, und die Atommülllagerung stellt ebenfalls ein sehr großes Problem dar.

Dann gibt es Stromanbieter, die elektrischen Strom vorwiegend aus erneuerbaren Energien (Ökostrom) anbieten. Das sind z.B. die Firmen Lichtblick, Greenpeace energy, Elektrizitätswerke Schönau, und die Naturstrom AG. Manchmal wird aber auch nur ein Strommix aus erneuerbaren Energien und Erdgas angeboten.
 
Außerdem bieten viele Stromanbieter elektrischen Strom an, der aus einem Mix aus herkömmlichen und erneuerbaren Energien besteht. Selbst die großen Stromanbieter machen das, um ihre Marktanteile behalten zu können, weil viele Verbraucher sich ganz einfach umweltbewusster verhalten möchten und keinen Strom mehr aus Atomkraftwerken oder fossilen Brennstoffen wünschen.

Auch Billiganbieter befinden sich unter den Stromanbietern. Der Strom selbst, der aus der Steckdose kommt, hat selbstverständlich immer die gleiche Qualität, aber man sollte wissen, dass der Strom, den Billiganbieter anbieten, sehr oft aus dem Ausland kommt, meistens aus Osteuropa, wo die Sicherheitsbestimmungen oft nicht so hoch wie hier in Deutschland sind. So kommt dieser Strom sehr oft aus ausländischen Atomkraftwerken, deren Einsatz sich offensichtlich rentiert, deren Nutzung allerdings mit einem Risiko behaftet ist, denn die Anlagen sind nicht immer unbedingt die neusten und besten. Allerdings wirken sich die Einflüsse der Billiganbieter für den Verbraucher positiv auf den Wettbewerb aus.


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