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Strom unterwegs

Wie kommt denn nun der Strom eigentlich vom Kraftwerk in die Steckdose?

Zunächst wird Energie in den Kraftwerken in elektrische Energie umgewandelt. Diese Energie kann aus fossilen Brennstoffen, aus atomarer Energie oder aus erneuerbaren Energien (aus Wind, Sonne, Wasser, Erde, Biomasse) gewonnen werden. Nun muss diese elektrische Energie nur noch dort hin geliefert werden, wo sie benötigt wird, also zum Beispiel zum Verbraucher in die Häuser. Dieser Strom, der im Kraftwerk hergestellt wird, fließt durch Kabel bis an sein Ziel, um dann mit 230 V (Volt) Spannung und 16 A (Ampere) Stromstärke und 50 Hz (Hertz) als Wechselstrom unseren Steckdosen entnommen werden zu können. Das ist jedenfalls in Deutschland so. Im Ausland können zum Teil andere Zahlen maßgeblich sein, aber diese Angaben sind in Nordeuropa standardisiert.

In Deutschland beträgt die Länge des gesamten Stromverteilungsnetzes rund 1.600.000 km, über die der Strom durch Leitungen fließen kann. Dieses Leitungsnetz ist vierfach unterteilt, und zwar nach den einzelnen Spannungen, mit dem der Strom durch die Leitungen fließt. Von den Kraftwerken wird der Strom über Hochspannungsleitungen geleitet, und zwar über  Freileitungen oder Erdkabel, je nach dem, was im Einzelfall sinnvoller ist. Durch Erdkabel bleibt das Landschaftsbild erhalten, aber Freileitungen sind preiswerter und leichter zu warten, wenn sie auch Unfallrisiken mit sich bringen, wenn z.B. Kinder an den Masten herumklettern.

Der Strom verlässt das Kraftwerk mit einer viel zu niedrigen Spannung, als dass bei sehr langen Entfernungen von ihm am Ende überhaupt noch genügend ankommen würde. Deswegen wird er erst einmal in so genannten Umspannungswerken auf bis an die 400.000 V  Höchstspannung herauf transformiert. Dies geschieht in großen Transformatoren. Auch wird der Strom über das europäische Verbundnetz mit dieser Spannung ins Ausland exportiert oder von dort importiert, je nach Bedarf. Auf dem Land fließt der Strom meistens mit einer Hochspannung von ca. 50.000 bis 150.000 V durch die Leitungen.  In den Städten kommt er dann demgegenüber nur noch mit einer so genannten Mittelspannung von 6.000 bis 30.000 V an. Hier in den Ortsnetzstationen wird der Strom dann auf die erwünschte Haushaltsspannung herunter transformiert. Das ist dann eine Niederspannung von 400 V oder 230 V, die wir  dann in der Regel beim Verbraucher in den Häusern oder im Gewerbe bzw. der Industrie finden können. Nun muss nur noch der Elektriker die Spannung im Haus so verteilen, dass in den Steckdosen 230 V ankommen, und wir können dann den Strom problemlos für unsere elektrischen Geräte benutzen.

Die einzelnen Stromnetze sind miteinander durch Transformatoren, auch als "Trafos" bekannt, und Umspannanlagen verbunden, wo die Spannung des Stroms herauf oder herunter transformiert wird, um dann weiter transportiert zu werden.

Das gesamte Stromnetz wird ständig von der Netzleitstelle überprüft. In einem Störungsfall wird dann von hier aus der Entstörungsdienst los geschickt, um eventuell defekte Kabel zu reparieren oder um sonstige Fehler aufzufinden und zu beheben, damit die Lieferung mit Strom gewährleistet bleibt. Wird das Stromnetz für längere Zeit unterbrochen, können  erhebliche wirtschaftliche oder gesundheitliche Schäden entstehen, vom Ärgernis der Kunden  über persönliche Unannehmlichkeiten einmal ganz abgesehen.

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