Stromanbieter-Preisvergleich

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Stromverbrauch reduzieren

In Anbetracht der ständigen Strompreiserhöhungen, insbesondere in den letzten zwei Jahren, lohnt es sich, den Vergleich zu machen und Ausschau nach einem besseren Anbieter zu halten. Mittlerweile gibt es zahlreiche Stromrechner im Internet, mit denen man schnell und einfach den günstigsten Tarif für den eigenen Haushalt herausfinden kann. Je nach Größe des Haushaltes variiert natürlich die Anzahl an verbrauchten Kilowattstunden.
Eine kleine Familie hat jährlich beispielsweise einen durchschnittlichen Verbrauch von 4000 kWh, Singles 1.500 kWh, Paare oder 2er WGs 2.800 kWh und größere Familien 6000 kWh.
Aber nicht nur der günstigste Tarif an sich hilft beim Sparen: Auch der Kunde kann dafür sorgen, dass sein Verbrauch nicht über die Euro-Grenze steigt, die er bereit ist auszugeben. Von den durchschnittlichen 4000 kWh Verbrauch einer Kleinfamilie können, bei konsequentem Stromsparen, bis zu 1/3 eingespart werden.

Achten Sie auf den Verbrauch

So sollte man zum Beispiel beim Kauf elektrischer Geräte auf die Leistung im Betriebszustand (kW) achten, die per Gesetz angegeben sein muss. Diese multipliziert man dann mit der Nutzungsdauer, angegeben in Stunden, um den Stromverbrauch zu errechnen. Wenn man beispielsweise eine Mikrowelle gekauft hat, bei der die Leistung im Betriebszustand 1300 kW beträgt, multipliziert man sie mit der Dauer der Erwärmung eines Gerichtes, in unserem Fall circa 2 Minuten. Das entspricht 1/30 Stunde, also ungefähr 0,03. Es ergibt sich folgende Rechnung:
1300 kW x 0,3 h=390 Wh (daher 0,39 kWh)
Einfacher noch kann man den Verbrauch einzelner Geräte ermitteln, wenn man ein Strommessgerät benutzt. Diese kann man bei den meisten Stromanbietern umsonst ausleihen. Auf den Verbrauch zu achten kann sich lohnen, denn beim Kauf eines Gerätes wird oft nur auf den eigentlichen Preis geguckt. Wenn man hier den billigsten Anbieter wählt, kann sich das nach Jahren rächen, denn das billigste Gerät verbraucht oft am Meisten. Es entstehen mehr Kosten als durch den Kauf eines Qualitätsgerätes. Um den Verbrauch noch weiter zu senken, hier noch ein paar Spar-Tipps:

Beleuchtung

Bei der Beleuchtung kann man beim Kauf auf Energiesparlampen achten, die inzwischen auch soweit entwickelt sind, dass sie kein ungemütliches Licht mehr verbreiten. Halogenlampen, im Verbrauch ebenfalls besser als die Normalware, sind als Mengenkauf für den ganzen Haushalt jedoch nicht rentabel. Und für die Beleuchtung gilt natürlich auch der alte Schulspruch: Klasse raus, Licht aus.

Kühlschrank

Mehr als ein Drittel des privaten Stromverbrauchs geht auf die Kappe von Kühlschrank, Waschmaschine und ähnlichen, so die Intiative-Energieeffizienz. Auch wenn sehr alte Geräte noch einwandfrei funktionieren, sollte man sich nach einem neuen Gerät umsehen. Laut einer Studie der Deutschen-Energie-Agentur (DENA), in der aktuelle Geräte mit Modellen von 1990 verglichen wurden, hat sich bei Kühlschränken eine Verminderung des Energieverbrauchs um 75% herausgestellt. Bei Wäschetrocknern liegt die Ersparnis bei 40, bei Geschirrspülern bei 35 Prozent.
Kühlschränke sind zwar die ganze Zeit in Betrieb, sollten Sie jedoch in Urlaub fahren, könnten Sie die Zeit zum Abtauen des Gerätes nutzen und so zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Eine lästige Haushaltsaufgabe erfüllen und Strom sparen. Generell sollten bei einer Urlaubsreise alle Geräte aus den Steckdosen gezogen werden.

Elektrogeräte

Elektrogeräte muss man nicht gleich neu kaufen. Es ist jedoch darauf zu achten, sie nicht zu lange im Stand-By Modus zu lassen, da auch dieser einiges an Strom zieht. Da ein Watt im Stand-By-Betrieb den Verbraucher circa 1,30 Euro im Jahr kostet, lässt sich, wenn alle Geräte abgeschaltet werden, einiges einsparen, bis zu 115 Euro bei einer normalgroßen Familie. Dasselbe gilt für die Netzteile. Diese ziehen auch Strom, wenn kein Gerät angeschlossen ist, erkennbar daran, dass das Netzteil warm wird oder am Leuchten der eventuell vorhandenen Kontrollleuchte.

Computer

Auch am Computer lässt sich Strom sparen: Die meisten Betriebsysteme können, angepasst an die eigenen Arbeitsgewohnheiten, nach einiger Zeit in einen Ruhezustand fahren, der wesentlich sparsamer ist als der Normalbetrieb. Das Gleiche gilt für die Bildschirme. Anstatt des netten Bildschirmschoners kann man hier „Monitor ausschalten“ wählen, so dass der Bildschirm nach ein paar ungenutzten Minuten in den Stand-By-Modus wechselt. Außerdem sollte beim Neukauf auf Flachbildschirme mit LCD-Technik geachtet werden, da diese am energieeffizientesten sind.

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